Am Freitagabend zeigte Sat.1 das spannende und heiß ersehnte Finale von der Castingshow The Voice of Germany. Die Finalisten, Kim Sanders, Michael Schulte, Max Giesinger und Ivy Quainoo standen alle zurecht auf der TVOG-Bühne. Alle hätten das Zeug dazu gehabt The Voice of Germany zu werden. Aber am Ende konnte es eben nur einen Gewinner geben. Und mit 33,66Prozent konnte die 19-Jährige Ivy Quainoo die Zuschauer von sich überzeugen und darf sich nun The Voice of Germany nennen. Zuvor würde über drei Stunden hinweg sehr gefühlvoll gesungen, es wurde sich viel bei den Coaches Nena, Rea Garvey, Xavier Naidoo und The BossHoss bedankt und es wurde wie immer sehr sehr viel gelobt. Keine Spur von bösen Worten. Bei The Voice of Germany ging es stets fair und herzlich zu. Auf Ivy Quainoo, die schon von Anfang an als Favoritin gehandelt wurde, folgte Kim Sanders auf Platz 2. Platz 3 belegte der Youtube-Star Michael Schulte, auf den besonders sein Coach Rea Garvey stolz war. Und den vierten Platz belegte das Gesangstalent Max Giesinger.
Drei Stunden zuvor performten alle Kandidaten jeweils dreimal auf der TVOG-Bühne und stellten noch einmal unter Beweis, dass sie nicht umsonst im Finale der gelungensten Castingshow überhaupt stehen. Ein Highlight für alle Kandidaten war es wohl gemeinsam mit einem Star zu performen. So stand zum Beispiel Max Giesinger mit Katie Melua auf der Bühne. Die etwas erschlankte Kim Sanders sang ein Duett mit Chartstürmer Marlon Roudette. Michael Schulte teilte sich die Bühne mit Ed Sheeran und die Siegerin Ivy Quainoo sang mit Florence Welch. Besonders das Duett mit Ivy und Florence war einer der gestrigen Höhepunkte. Aber auch ihr Auftritt mit ihren Mentoren von The BossHoss, sie performten „I say a little Prayer“, konnte begeistern. Und auch die Darbietung von Ivy’s Finalsong „Do you like what you see“ kann man nur als unfucking-fassbar“ bezeichnen. Die Ghanaerin überzeugte auf ganzer Linie. Die unzähligen Anrufe und SMS der Zuschauer und die Downloadzahlen des Finalsongs trugen letztendlich dann dazu bei, dass Ivy Quainoo auch die Show für sich entscheiden konnte.
Nun muss sie sich in der harten Musikwelt behaupten. Und das ist in Deutschland gar nicht mal so einfach, verschwanden doch schließlich alle Gewinner einer Castingshow ziemlich schnell wieder von der Bildfläche. Mit Ausnahme der No Angels. Aber wir sind uns ziemlich sicher, dass wir von der wunderbaren Ivy Quainoo, unsere The Voice of Germany, in Zukunft sehr viel auf die Ohren bekommen werden. Wir wünschen ihr alles Gute.
Übrigens: Die erste Staffel von TVOG war so erfolgreich, dass bereits jetzt schon nach neuen Kandidaten für eine zweite Staffel gesucht wird. Wir dürfen also gespannt sein.






