Heute vor 112 Jahren wurde am 24. August 1899 der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges in Buenos Aires geboren und er starb am 14. Juni 1986 in Genf (Schweiz). Noch bis heutzutage gilt er weltweit als einer der wichtigsten Vertreter der phantastischen Literatur.
Zu den sicher bekanntesten Büchern von Jorge Luis Borges gehört aus dem Jahre 1944 “Ficciones“ und aus dem Jahre 1949 “El Aleph“. Die Bücher von Jorge Luis Borges waren Kurzgeschichten und handelten unter anderem über Themen wie Träume, Labyrinthe, Religion und Gott.
Deshalb gilt Jorge Luis Borges als ein Vorläufer der Postmoderne, denn seine Leser wussten in seinen Büchern nicht immer, ob es eine reale Kurzgeschichte war oder nicht. Seine Erzählungen waren immer recht kurz mit höchstens zehn oder fünfzehn Seiten.
Jorge Luis Borges wurde in den späten fünfziger Jahren aufgrund einer erblichen Krankheit blind. Doch er wurde im Jahre 1955 Direktor der argentinischen Nationalbibliothek und ausserdem auch noch Professor für Literatur an der Universität von Buenos Aires.
Hier einige der Auszeichnungen zu Lebzeiten an Jorge Luis Borges:
1944 – Großer Preis des argentinischen Schriftstellerverbandes
1956 – Erster Nationalpreis für Literatur in Argentinien
1961 – Internationaler Verlegerpreis Formentor (zusammen mit Samuel Beckett) in Commendatore (Italien)






