Gestern Abend wurde die erste Folge der neuen Staffel “Das Messie-Team – Start in ein neues Leben” auf dem Fernsehsender RTL2 ausgestrahlt und beim Zusehen kam uns die Frage, war der 32-jährige Frührentner Marcus wirklich ein typischer “Messie”? Oder war er einfach nur zu faul und bequem?
Ein Mensch der unter dem sogenannter “Messie-Syndrom” leidet, kann sich von nichts trennen und hortet einfach alles in seiner Wohnung, von Altkleidung bis Müll und irgendwann ist die Wohnung eigentlich unbewohnbar. RTL2 zeigte gestern auch die Wohnung von Marcus und meinte, dass auch er ein Messie wäre, denn er lebte unter anderem inmitten von vielen leeren Pizzaschachteln, leeren Dosen, Flaschen und schlief auf den Hinterlassenschaften seiner Katze.
Marcus lebte gemeinsam völlig isoliert mit seinem hilflosen Vater im Erdgeschoss seines Hauses, man kann nur noch unten wohnen, weil der Rest des Hauses einfach zugemüllt war.
Marcus ist schwer übergewichtig und dadurch stark eingeschränkt und krank. Das Messie Team entrümpelte gemeinsam mit Marcus. Doch anders als bei gewöhnlichen “Messies” konnte er sich von allem “Müll” sehr leicht trennen. Da kam uns wirklich der Gedanke, war Marcus einfach im Laufe der Zeit zu faul geworden um aufzuräumen? Die ganze Folge kann man übrigens im Internet auf RTL2.de ansehen.
Die RTL2 Doku mit “Das Messie-Team – Start in ein neues Leben“ konnte durch Profi-Entrümpler Dennis Karl den Dreck von Marcus im Haus weg räumen und Psychologin Sabine Hankel-Hirtz half Marcus, damit er sich wieder traut am öffentlichen Leben ausserhalb seiner vier Wände teilhaben zu wollen.







