Das Google Doodle ehrt am 20. Juli 2011 den 189. Geburtstag von Gregor Mendel. Auf der Startseite von google.de sind die sechs Buchstaben dem Genetiker Gregor Mendel gewidmet, der die Entdeckung der Vererbungsregeln durch “Erbsen” beweisen konnte und deshalb erhielt Gregor Mendel auch den Beinamen “Erbsenzähler”.
Denn für seine Entdeckung der Vererbungsregeln im Jahre 1865 züchtete er jahrelang unermüdlich Erbsen, seine bahnbrechenden Thesen blieben jedoch lange unverstanden und von seinen Zeitgenossen weitgehend unbeachtet. Der Wissenschaftler und katholische Priester Gregor Mendel erfährt als Begründer der Genetik erst späte Anerkennung, dabei findet man heutzutage die “Mendelschen Regeln” in jedem Schulbuch.
Johann (Gregor) Mendel wurde 1822 als Bauernsohn in einem kleinen Dorf in Mähren geboren und konnte später anfangs noch nicht mal auf ein Gymnasium gehen, denn sein Vater war durch einen schweren Unfall arbeitsunfähig. Als (Gregor) Mendels Schwager den Hof übernahm, trat Johann ins Augustiner-Kloster in Brünn ein. Dort studierte Mendel erst Theologie, Agrikultur, Botanik und wurde dort er auch zum Priester geweiht. Für zwei Jahre studierte Mendel zwischen 1851 und 1853 an der Universität Wien Mathematik und Physik. Mendel kehrte nach seinem Studium zurück ins Kloster und unterrichtete die nächsten vierzehn Jahre.
Im Jahre 1856 begann Mendel im Kloster mit seinen Kreuzungs-Experimenten an Erbsen und legte die Meilensteine der Genforschung und konnte die grundlegenden drei Regeln der Vererbung aufstellen: Mit mehr als 10.000 Kreuzungsversuchen.
Gregor Mendel starb am 6. Januar 1884 in Brünn (Österreich), doch erst 16 Jahre nach seinem Tod wurde im Jahre 1900 die Errungenschaft von Mendel durch unabhängigen Biologen wiederentdeckt und bestätigt. Dann erst wurden die “Mendelschen Regeln” allgemein bekannt gemacht.






