Das Google Doodle am 20. Mai 2011 erinnert an Emil Berliner den Erfinder der Schallplatte, denn er konnte aus Edisons teurem Phonograph das günstige Grammophon und damit den Grundstein für eine ganze Industrie legen. Emil Berliner stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie von Hannover und wanderte mit 19 Jahren im Jahre 1870 in die USA aus.
Anfangs arbeitete Emil Berliner als Gelegenheitsarbeiten und Buchhalter und bastelte nebenbei immer herum. Sieben Jahre dauerte es bis der Erfinder Emil Berliner im Jahre 1877 das Erste große Geld verdiente, denn er verkaufte für mehrere 10.000 Dollar an die Edisons “Bell Telephone Company” ein von sich selbst entwickeltes Mikrofon für Fernsprecher. Mit diesem ersten “Erfinder-Geld” richtete sich Emil Berliner dann sein eigenes Labor ein.
Dort wurde er von T. A. Edisons Phonographen angeregt und suchte nach Verbesserungsmöglichkeiten, denn die Aufnahmen von Edisons Walze waren zwar einfach herzustellen, aber sehr teuer wenn man viele Kopien davon herstellten wollte. Emil Berliner wollte eine Möglichkeit erfinden, dass man eine Aufnahme beliebig oft vervielfältigen konnte und das möglichst kostengünstig. Er erfand die “Seitenschrift-Schallaufzeichung” die später “Berlinerschrift” genannt wurde und so war es möglich geworden, dass man auch flache Tonträger abspielen konnte und die Schallplatte wurde erfunden.
Zwischen 1883 und 1895 gründete Emil Berliner zwei Grammophon- und Schallplatten-Firmen in den Vereinigten Staaten. Anscheinend hatte Emil Berliner seine Herkunft nicht vergessen, denn er gründete im Jahre 1898 die Deutsche Grammophon Gesellschaft in Hannover. Die Grammophon Gesellschaft in Hannover war auch die erste Firma gewesen die ausschließlich Schallplatten herstellte.
Emil Berliner wurde am 20. Mai 1851 in Hannover geboren und starb am 3. August 1929 in Washington D.C. und ihm zu Ehren widmet die Startseite von google.de am 160. Geburtstag ein Google Doodle.






