SAT.1 / Oliver Roth
Restrisiko: SAT.1 Katastrophenfilm “Nuklearunfall im Kernkraftwerk” mit Ulrike Folkerts und Thomas Sarbacher in den Hauptrollen “Katja Wernecke” und “Gerald Wernecke” auf dem Fernsehsender SAT.1 zwischen 20:15 Uhr und 22:15 Uhr.
In weiteren Rollen spielen unter anderem noch mit: Matthias Koeberlin als “Steffen Strathmann”, Gerhard Garbers “Bernd Mahlsdorf”, Kai Wiesinger als “Ludger Wessel”, Franziska Weisz “Elke Krüger”, Helmut Zhuber “John Johannson”, Hille Beseler “Nora Haug” und Michael Moritz spielt “Claus Hansen”.
Zum Inhalt von Restrisiko: In dem Kernkraftwerk von Oldenbüttel passiert ein Nuklearunfall und binnen kürzester Zeit müssen zwei Millionen Menschen in der Umgebung evakuiert werden. Der Nuklearunfall in Oldenbüttel wird zur größten Katastrophe der Bunderepublik werden.
Alle Menschen wollen so schnell als möglich aus der Gefahrenzone weg, nur eine Frau nicht! Denn die Sicherheitschefin des Kernkraftwerks in Oldenbüttel, Katja Wernecke will nicht weg sondern wählt den Weg zurück in die kontaminierte Zone.
Katja Wernecke will dort nach den Ursachen und nach Beweisen suchen, die zum super GAU führten. Denn noch vor drei Monaten hatte Katja Wernecke ganz andere Sorgen gehabt, denn ihr Arbeitsplatz war gefährdet gewesen, weil man die Laufzeit zur Verlängerung der AKWs nicht zustimmen wollte…………







4 Kommentare
Hübsche Verschwörungstheorie, aber Unabhängig davon grundsätzlich wenig realitätsnah. Angesichts der hitzingen Debatte um die Kernernergie in Deutschland, sollten sich die Medien um eine objektive Darstellung speziell bei diesem Thema bemühen. Meiner Ansicht nach wird hierdurch eine sehr schiefe Darstellung der Realität gefördert und unbegründet die Verängstigung der Bevölkerung betrieben.
Ich verstehe natürlich, dass ohne starker Dramatisierung der Ereignisse keine Einschaltquote zu machen ist. Aufgrund der überhitzten Situation ist leider keine rationale Diskussion möglich, so dass umso mehr die Medien objektiv informieren sollten und weniger meinungsmache im Fokus stehen sollte.
Kann meinem Vorredner nur beipflichten. Ich habe selbst von Zeit zu Zeit in Kernkraftwerken zu tun, und muss sagen, dass der Film leider mehr auf Effekthascherei aus war, als auf eine objektive Darstellung. Ich vermute im übrigen, dass den Machern des Films die Quote noch wichtiger war, als eine eventuelle politische Botschaft. Aber Sat.1 kann sich ja rehabilitieren, und zeigt anschließend eine hoffentlich objektive Doku zu dem Thema.
Also ich habe im Unterschied zu meinen Vor-Kommentatoren nicht hin und wieder in einem Atomkraftwerk zu tun – und will mich darüber auch nicht beschweren.
Es hat wohl vor allem mit Psychologie zu tun, dass wir das tatsächlich bestehende "Restrisko" irgendwie ausblenden und einfach weitermachen wie bisher. Erst neulich gab es wieder eine ungeklärte Störung in einem E.on-AKW. Siehe hier:
http://independence.wirsol.de/news/raetselhafte-s…
Die Geschichte ist in der für den Raum Schweinfurt schreibenden Mainpost genau ein Mal gelaufen. Das wars.
Also ich persönlich blende das Restrisiko nicht aus, sondern betrachte es nur ganz nüchtern: Ich halte es lediglich für so klein, dass es im Vergleich zu anderen Risiken, mit denen wir leben, nahezu keine Rolle spielt. Denn das Restrisiko gibt es bei jeder technischen Einrichtung, teilweise ist es um mehrere Dimensionen größer, als das der KKWs. Oder denken wir an das Risiko, bei einem Unfall, z.B. im Straßenverkehr oder im Haushalt, zu Schaden zu kommen.