"Bild:WDR/Sachs"
Hart aber fair: Quoten, Krippen oder Ellbogen – was brauchen Frauen zum Erfolg? Live Diskussionsrunde im Ersten mit Gastgeber Frank Plasberg und seinen Gästen. “Hart aber fair” wird von 21:45 Uhr bis 23 Uhr Live auf dem Fernsehsender ARD ausgetrahlt. Aber die Zuschauer haben auch die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Man kann dazu in der Live-Sendung anrufen oder per Fax oder E-Mail seine Meinung oder Fragen hierunter stellen:
Telefon: 0800/5678-678
Fax: 0800/5678-679
E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de
In der heutigen Sendung von “hart aber fair” geht es um das Thema Frauen und Beruf. Denn immer mehr Frauen sind erfolgreich in ihrem Beruf, sie bringen Bildung und Leistung mit. Aber findet man Frauen auch an der “Spitze der Job- und Gehaltspyramide”? Eigentlich nicht, denn das bleiben die Männer einfach weiter unter sich. Sollte man deshalb eine Frauenquote einführen und um damit gegen die Männerblockade anzukommen? Oder sollten die Frauen einfach selber härter werden? Zu diesem Thema findet heute die Live-Diskussion bei “hart aber fair” – Quoten, Krippen oder Ellbogen – was brauchen Frauen zum Erfolg? statt!
Die Diskussinsgäste sind heute bei Frank Plasberg: Kristina Schröder, Marthe Glonner, Wolfgang Grupp, Gabor Steingart, Regine Schwarzhoff und Maren Heinzerling.




6 Kommentare
ich habe 3 Kinder 22, 4, und 18 Monate
ich bin selbständig
Powerfrau bedeutet fast zwangsläufig dass der Mann erwerbsunfähig ist, wie soll das sonst funktionieren. Welcher Mann wird gern freiwillig in die Hausfrauenrolle gedrückt.
Mein Problem ist unzureichende Kinderbetreuung, Kita schliesst um 17.00
Wenn man in riesigen Firmen in Führungspositionen ist verdienen dei bestimmt viel Geld und man kann sich ja eine "bezahlbare" Kinderbetreuung leisten. Für normale Gewerbetreibende ist das nicht drin. Gruss Falk
Frauen sind im geschäftlichen Bereich im allgemeinen weniger hart und draufgängerisch als Männer, und oft auch eine Spur zu ehrlich – zuviel EQ würde man dazu wohl sagen. Und man darf auch nicht übersehen daß viele Deals nach Geschäftszeit bei "Wein, Weib und Gesang" gemacht werden, und sich die Männerwelt da wohl nicht ganz wohl fühlen würde. Ich persönlich finde sehr bedauerlich – einer meiner besten Vorgesetzten war eine Frau (jünger als ich), und ich finde geschäftliche Gespräche mit Frauen entspannter und zielstrebiger als mit Männern.
Man(n) darf keine Schwächen zeigen, und familiäre Situation werden oft wohl als Störung empfunden – das viel zitierte Balance zwischen Arbeit und Familie ist im Mittelmanagement wohl nur Gerede, denn wenn man das wirklich machen will, bekommt die Karrieren einen Knick.
Ich rede seit gut sechs Jahren auf Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften u.a. zum Thema von Frauen in Führungspositionen. Ich habe eine deutliche Veränderung festgestellt – das positive Denken zu diesem Bereich hat sich deutlich verbessert. Insbesondere die Drohung der EU eine Quote einzuführen hat eine Veränderung gebracht. Wennes nur um Leistung gehen würde müßten die Frauen doch an TOP 1 stehen.
irgendwann sind die Männer froh, wenn es eine Geschlechterquote gibt.
Plasberg hin – Plasberg her – es gibt bestimmt einen Moderator, der bereit ist, sich korrekt zu kleiden (Krawatte)
Er ist bestimmt austauschbar, der seinem Gegenüber mehr Wertschätzug entgegenbringt!!!
Natürlich auch gegen eine weibliche Moderation!!
MFG
In der ganzen Diskussion über Krippenplätze und Vergütung in Höhe von 150 € für die Eltern die Ihre Kinder zu Hause erziehen steckt doch ein großer Gedankenfehler.
Die Eltern bekommen 150 €, müssten aber, wenn sie ihr Kind in die Krippe schicken 200- 300 oder mehr Euro für den Krippenplat bezahlen, also würde ein halber oder ganzer 400 € Job dbei draufgehen, nur damit das Kind in die Krippe kommt.
Das ist finanziell niemenden zu vermitteln
Erstaunlich, dass Herr Plasberg dieses wichtige Thema überhaupt aufgreift: normalerweise hat er in seinen Gesprächsrunden nämlich höchstens nur eine einzige Frau als Gast. Wer Quoten will, da alles andere seit vielen Jahrzehnten nur Lippenbekenntnis blieb, sollte sie auch in den Medien wünschen, fordern und erwarten, zumindest dort, wo wir mit unseren GEZ-Beiträgen für die Erfüllung eines Programmauftrags zahlen müssen – und dazu gehört laut WDR – die Förderung der Gleichberechtigung.