Tour de France: Ergebnis 3. Etappe – Thor Hushovd sprintet zum Sieg nach einem spannenden Rennen. Denn es waren nur noch 191 Fahrer an den Start gegangen, nicht am Start waren Christian Vandevelde (GRM), der Kapitän von Garmin (er hat sich wohl mehrere Rippen gebrochen) und der erkrankte Niki Terpstra (MRM). Hier alle Ergebnisse und Fahrerwertungen der Tour de France 2010.
Wie erwartet hatte sich schnell eine Ausreißer-Gruppe gebildet, die aus Stephen Cummings (SKY), Ryder Hesjedal (GRM), Pavel Brutt (KAT), Roger Kluge (MRM), Pierre Roland (BTL), Imanol Erviti (GCE) und Altmeister Stephane Auge (COF) bestanden hatte. Noch 150 Kilometer vor dem Ziel war der Vorsprung der Sieben Ausreißer viereinhalb Minuten gewesen.
Im Sprint gab es zwei Wertungen, in Saint-Servais wurde gesprintet und da fuhr Roger Kluge (MRM) auf dem ersten Platz, zweiter wurde Ryder Hesjedal (GRM) und Stephen Cummings (SKY) fuhr an dritter Stelle.
Bei der einzigen Bergwertung für heute, sammelte Ryder Hesjedal (GRM) die meisten Punkte ein, vor Stephen Cummings (SKY) und Stephane Auge (COF).
Noch 140 Kilometer bis zum Ziel und da das Renntempo der ersten Stunde sehr hoch war, (45.8 km/h) wurde schon mit einer früheren Ankunft im Ziel gerechnet, so gegen 17:15 Uhr.
Die zweite Sprintwertung wurde in Nivelles absolviert und wieder lag Roger Kluge (MRM) vorne und hinter ihm landeten Pierre Rolland (BTL) und Imanol Erviti (GCE).
Noch 135 Kilometer bis zum Ziel und das gelbe Trikot von Sylvain Chavanel (QST) sollte noch nicht in Gefahr geraten. Denn der am besten im Klassement liegende Ausreißer war zu diesem Zeitpunkt Ryder Hesjedal (GRM) und der wies bis dahin einen Rückstand von 3’43” auf das gelbe Trikot.
Noch 128 Kilometer bis zum Ziel und das Peloton hatte gut aufgeholt, denn der Abstand zur Spitze war nur noch 3’30”. Den Fahrern bleibt bei der 3. Etappeder berühmt und berüchtigte Trouée d’Arenberg erspart, der auf 2.400 Meter lange Pave, war jahrelang mit Paris-Roubaix verbunden.
Der Vorsprung der Ausreißer mit Stephen Cummings (SKY), Ryder Hesjedal (GRM), Pavel Brutt (KAT), Roger Kluge (MRM), Pierre Roland (BTL), Imanol Erviti (GCE) und Altmeister Stephane Auge (COF) war bei 97 Kilometer vor Ziel auf rund vier Minuten zu diesem Zeitpunkt angestiegen.
95 Klimoter vor dem Ziel stürzt der Franzose David le Lay nach einem Fahrfehler und darin waren wohl 14 Fahrer betroffen, aber nur der Verursacher David le Lay (ALM) musste das Rennen aufhören.
83 Kilometer vor dem Ziel ist die Ausreißer Gruppe nur noch 1’55” vor dem Peloton entfernt. Doch 77 Kilometer vor dem Ziel nimmt das Peloton das Tempo wieder etwas zurück und die sieben Ausreißer hatten wieder einen Vorsprung von 2’35′.
71 Kilometer vor dem Ziel stürzte der Australier Simon Gerrans (SKY) schwer und verletzte sich offensichtlich auch am Auge, doch er stieg wieder auf sein Rad und fuhr weiter mit. Aber er ließ sich später von dem Tourarzt aus dem Auto heraus behandeln. Er hatte eine klaffende Platzwunde am rechten Jochbein und Verletzungen an Armen und Beinen.
61,5 Kilometer vor dem Ziel war in Pipaix die letzte Zwischensprint des Tages. auch der letzte Sprint ging wieder an Roger Kluge (MRM), der heute bei allen Zwischensprints damit die maximale Punktzahl abkassierte hatte. Hinter dem Deutschen stehen nun Pavel Brutt (KAT) und Imanol Erviti (GCE).
58 Kilometer vor dem Ziel hatte Saxobank die Führungsarbeit beim Peloton übernommen und Astana war da auch schon mehr zu sehen gewesen. Der Abstand zu den sieben Ausreißern lan da nur noch bei 1’55”
Kurz vor dem Kopfsteinpflaster war die Spitze noch geschlossen zusammen gewesen, aber mit 1’35” war der Vorsprung schon weniger geworden.
Doch 44 Kilometer vor dem Ziel erwartete die Fahrer noch Kopfsteinpflaster auf 1200 Metern. Die sieben Ausreißer hatten das Kopfsteinpflaster ohne Sturz überstanden, auch das Peloton überstand das Kopfsteinpflaster unbeschadet. Doch nach dem Pave stürzten einige Fahrer, darunter auch Damiano Cunego (LAM).
38 Kilometer vor dem Ziel war der Vorsprung der Ausreißer auf 56 Sekunden weiter gesunken.
27,5 Kilometer vor dem Ziel erwartete die Fahrer noch auf 2.400 Metern Pflaster von sehr schlechter Qualität. Der Vorsprung der Ausreißer war jetzt nur noch 25 Sekunden gewesen. Frank Schleck (SAX) war weg gerutscht auf dem schlechten Pflaster und gestürzt.Contador (AST) fuhr dann auf, aber er blieb zum Glück ohne Verletzungen und er fuhr weiter. Frank Schleck (SAX) blieb verletzt liegen.
25 Kilometer vor dem Ziel führen nur noch zwei Ausreißer die Spitzengruppe an, mit Stephen Cummings und Ryder Hesjedal. Aber die beiden hatten nur noch 20 Sekunden Vorsprung, und ihnen folgten Thomas (SKY), Evans (BMC), Andy Schleck (SAX), Cancellara (SAX) und Hushovd (CTT).
21 Kilometer vor dem Ziel hatte sich Hesjedal (GRM) zur Solofahrt abgesetzt.
16 Kilometer vor dem Ziel musste Lance Armstrong (RSH) einen Reifenschaden hinnehmen.
15 Kilometer vor dem Ziel führte Hesjedal (GRM) mit einem Vorsprung auf das Feld mit 40 Sekunden.
14 Kilometer vor dem Ziel hatte auch das gelbe Trikot Sylvain Chavanel (QST) einen Defekt am Rad, das Teamauto gab ihm sofort ein neues Rad.
13 Kilometer vor dem Ziel beschleunigte Cancellara (SAX) das Tempo in der Verfolgergruppe und Hesjedal (GRM) lag dann nur noch 30 Sekunden vor.
10 Kilometer vor dem Ziel begann für den Spitzenreiter Hesjedal (GRM) der letzte Abschnitt mit Kopfsteinpflaster.
7 Kilometer vor dem Ziel musste der Franzose Chavanel (QST) noch einmal sein Rad wechseln.
6 Kilometer vor dem Ziel hatte Hesjedal (GRM) hat das letzte Pflaster verlassen, wurde dann aber eingeholt. Es lagen nun sechs Fahrer an der Spitze mit Evans (BMC), Andy Schleck (SAX), Cancellara (SAX), Hushovd (CTT), Hesjedal (GRM) und Thomas (SKY). Vierzig Sekunden dahinter waren Contador (AST), Wiggins (SKY) und Menchov (RAB).
3 Kilometer vor dem Ziel lag das gelbe Trikot-Träger Chavanel mit 3’25” Rückstand.
2 Kilometer vor dem Ziel führte der Sprinter Thor Hushovd (CTT)



