Nina Hagen gesteht, dass sie so manche Kritik verletze, sie – frei nach ihrem Lebensmotto “zerlieben” – ihren Kritikern im Gegenzug allerdings Liebe entgegen bringt.
Nina Hagen entwaffnet ihre Kritiker mit Liebe.
Die 55-jährige Punkmusikerin gibt zu, dass Kritik sie nicht unberührt lässt, sie jedoch keine negativen Gefühle dadurch aufbaue.
“Natürlich merke ich es, wenn man mich verletzt. Manchmal ist das ganz schön bösartig, was über mich geschrieben wird”, gesteht die schrille Sängerin im Gespräch mit dem ‘Tagesanzeiger’ und erklärt, wie sie sich dagegen wappnet: “Ich zerliebe meine Kritiker! Und ich mache so gute Musik und singe einfach so lange, bis sie mit ihren Beleidigungen aufhören. Basta!”
Diese Liebe schöpfe sie aus ihrem Glauben zu Gott, zu dem Hagen sich jüngst durch ihre Taufe bekannte. Getauft wurde sie von Pastor Wilhelm Karl Terhorst, den sie zu Gast bei der Fernsehsendung ‘Frontal 21′ traf.
Sie erklärt: “Da saß plötzlich ein Pazifist, der Kriegsdienstverweigerer versteckt, und ich dachte mir: Wow! Da ist mein Zuhause, da sind meine Geschwister, da ist Jesus! Sogenannte Christen wie George Bush haben mich bisher immer davon abgehalten, mich taufen zu lassen. Menschen, die Kriege führen, die Folter und Verstümmelungen zulassen. Menschen, die Todesurteile unterschreiben.”
Auch auf ihrem neuen Album ‘Personal Jesus’ bekennt die exzentrische Rock-Ikone sich zur ihrem Glauben und erklärt in ihrem neuen Buch ‘Bekenntnisse’, wie sie zu diesem gefunden hat.











