Loveparade 2010 Duisburg: Demonstration gegen OB von Duisburg – Morddrohung gegen OB Adolf Sauerland und deshalb steht der Politiker unter verstärktem Polizeischutz. Der Oberbürgermeister Adolf Sauerland bekommt angeblich Morddrohungen nach der Tragödie mit 20 toten Menschen und über 500 verletzten Personen.
Auch als der Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Sonntag an der Unglücksstelle war, wurde er massiv von Trauernden beschimpft und seine Leibwächter mussten ihn zu seinem Dienstwagen begleiten. Viele Bürger von Duisburg forderten, dass der OB Adolf Sauerland von seinem Amt zurücktreten soll, aber er will nicht zurücktreten.
Der Mediengruppe „WAZ“ gegenüber soll Oberbürgermeister Adolf Sauerland gesagt haben, würde er jetzt die Verantwortung für die Tragödie übernehmen, dann würde er für den Rest seines Lebens für 20 Todesopfer verantwortlich gemacht werden. Das wäre ein Eingeständnis, den Tod der 20 Menschen verursacht zu haben. Adolf Sauerland meinte, dass er nachweisen würde keine Fehler begangen zu haben.
Laut WDR rufen angeblich die Technofans am Donnerstag um 09.30 Uhr zu einer Demonstration gegen den Politiker auf.
Für Samstag ist eine Gedenkfeier geplant, an der der Oberbürgermeister Adolf Sauerland von Duisburg nach Medienberichten nicht teilnehmen wird, denn er möchte die Trauernden nicht durch seine Anwesenheit provozieren.
Die Gedenkveranstaltung soll Samstag um 11 Uhr in der Salvatorkirche, der alten gotischen Stadtkirche von Duisburg stattfinden und es kommt unter anderem der Bundespräsident Wulff, Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).
Der Fernsehsender ARD soll die Gedenkfeier im Fernsehen ausstrahlen und im Umfeld der Salvatorkirche wird es wohl es eine Außenübertragung auf Großleinwände geben. Die Außenübertragung der Gedenkfeier ist eine gute Lösung, denn es haben sicher nicht so viele Menschen in die Salvatorkirche Platz, wie zur Gedenkfeier für 20 Todesopfer kommen werden.




1 Kommentar
Warum findet die Trauerfeier nicht in der MSV Arena statt. Hier hätten alle Trauernden Gelegenheit
an der Trauerfeier mit dabei zu sein. Aber wenn schon, wie der WDR heute abend meldete, die Angehörigen von der Feier ausgeschlossen werden (keine Einladung) haben wir alle die mit trauern
auf solch einer Veranstaltung nichts verloren. Der oberste Repräsentant der Stadt Duisburg hat es bis heute nicht für nötig gehalten, sich um die Verletzten in den Duisburger Krankenhäusern
bzw. sich um die Angehörigen zu kümmern. Die Angehörigen wurden aufgefordert
ihre Toten durch ein Beerdigungsinstitut abholen zu lassen! Noch im Tod werden die Opfer ignoriert.
Wir verstehen die Vorgänge nicht mehr, was sich hier zur Zeit abspielt, das hat es noch bei keiner Katastrophe gegeben. Da ja keiner die Verantwortung übernimmt, überlässt man die Lebenden
Verletzten und die Verstorbenen den Angehörigen,aber dann Halbmast in der gesamten Republik
und eine entsprechende Trauermine vor surrenden Kameras. Das kann es doch nicht gewesen sein? Allen Opfern und Hinterbliebenen mein tiefstes Mitgefühl. Früher konnte man sagen: "Ich bin stolz ein Duisburger zu sein!" Und Heute?