Aschewolke: Flugverbot heute noch bis 14 Uhr – doch einige Flugzeuge starten im Sichtflug wie unter anderem in Wien und Salzburg. Die Aschewolke teilt auch Deutschland, denn gestern erlaubte man in München und Frankfurt den kontrollierten Sichtflug, das bedeutet ein Flugzeug darf nur in niedriger Höhe fliegen.
Doch die Pilotenvereinigung findet solche Sichtflüge unverantwortlich. Die Flugbetriebe Lufthansa und Air Berlin setzten ihre Flugzeuge gestern sofort ein, um bestimmte Kurz- und Langstreckenflügen für diese Regelung auszunutzen!
Was bedeutet eigentlich ein kontrollierter „Sichtflug“ genau?
Dabei verlässt sich der Pilot nicht nur auf seine Instrumentenanzeige im Cockpit, sondern er nutzt überwiegend seine Augen zum führen des Flugzeugs! Selbstverständlich wird er von der Flugsicherung dabei beobachtet. Der Pilot fliegt bei einem Sichtflug nicht durch Wolken, er orientiert sich an dem Horizont und hält immer auch nach anderen Flugzeugen Ausschau, nach dem Motto „sehen und gesehen werden“
Einige Flugbetriebe äußern sich jetzt schon, dass die Flughäfen zu überreagiert geschlossen wären, doch dazu sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, die Sicherheit steht an erster Stelle! Es darf jetzt kein Risiko eingegangen werden!
Wann die Flughäfen heute wirklich geöffnet werden ist noch nicht genau bekannt, es heißt zwar 14 Uhr zurzeit, aber wenn die Aschewolke noch da ist, dann wird sicher das Flugverbot bestehen bleiben.






